Relegationsspiel zur Bezirksliga
1.FC Schwand – SV Arberg 1:3
Der 1. FC Schwand hat das Relegationsspiel zur Bezirksliga gegen den SV Arberg mit 1:3 verloren. Dabei zeigte die Mannschaft zunächst eine starke Leistung, musste jedoch im Laufe der Partie mehrere bittere Rückschläge hinnehmen.
Schwand erwischte den besseren Start und setzte die Gäste früh unter Druck. Die verdiente Führung fiel nach einer sehenswerten Kombination über die rechte Seite. Sebastian Flock spielte den Ball auf Marcel Roder, der seinen Gegenspieler stehen ließ und zu Markus Nerreter weiterleitete. Dessen Hereingabe wurde direkt vor die Füße von Spielführer Ali Garcia-Arlt abgewehrt, der mit einem platzierten Linksschuss ins rechte Eck das 1:0 erzielte.
Bereits in der 19. Minute musste der FC den ersten Rückschlag verkraften. Max Will verletzte sich am Knie und konnte nicht weiterspielen. Für ihn kam Robin Kreiselmeyer in die Partie.
Nur wenige Minuten später sorgte eine umstrittene Szene für Diskussionen. Marcel Roder wurde mit einem langen Ball auf die Reise geschickt, jedoch wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurückgepfiffen. Der Pfiff hätte nach Betrachtung der Bilder aber eher ausbleiben müssen. Bitter für den FC Schwand, denn dies wäre das 2:0 gewesen.
In der 26. Minute folgte die nächste strittige Szene. Ali Garcia-Arlt wurde in einem Zweikampf von einem Arberger Spieler klar im Gesicht getroffen. Trotz des Kontakts ließ der Unparteiische weiterspielen, obwohl sich der Schwander Spieler mit einer Kopfverletzung auf dem Boden wälzte. Die Regel ist hier klar, der Unparteiische hätte sofort unterbrechen müssen. Aus der daraus folgenden Situation resultierende eine Ecke und dadurch fiel schließlich der Ausgleich zum 1:1 für den SV Arberg.
Kurz vor der Pause kam es dann zum wohl größten Aufreger der Partie. Garcia-Arlt wurde im Mittelfeld angespielt, als ein Arberger Spieler mit Wucht und offener Sohle in den Zweikampf grätschte und den Schwander Kapitän ohne Rücksicht auf die Gesundheit oberhalb des Sprunggelenks traf. Für die Schwander Verantwortlichen und Zuschauer war die lediglich gezeigte Gelbe Karte völlig unverständlich. Garcia-Arlt musste verletzt vom Platz und konnte nicht weiterspielen.
Mit dem Ausfall ihres Spielführers verlor die Schwander Mannschaft sichtbar den Faden. Nach der Halbzeit übernahm der SV Arberg zunehmend die Kontrolle über das Spiel und ging in der 61. Minute mit 2:1 in Führung.
Der FC Schwand versuchte zwar nochmals zurückzukommen, doch die Chancen von Markus Nerreter und Marcel Roder blieben ungenutzt. In der Schlussphase öffnete Schwand die Defensive, wodurch sich für Arberg mehrere Kontermöglichkeiten ergaben. Entweder vergaben die Gäste diese Chancen oder FC-Keeper Moritz Kern hielt seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel.
Mit dem Schlusspfiff setzte der SV Arberg schließlich den entscheidenden Konter zum 3:1-Endstand.
Trotz aller Enttäuschung gratuliert der FC Schwand dem SV Arberg zum letztlich verdienten Sieg. Dennoch bleibt aus Schwander Sicht großer Ärger über mehrere Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns, die aus Sicht des FC maßgeblichen Einfluss auf den Spielverlauf hatten.

Mit einer bärenstarken Vorstellung beim ambitionierten SC Aufkirchen hat der 1. FC Schwand eindrucksvoll bewiesen, dass man für die anstehende Relegation bestens gerüstet ist. Am Ende stand zwar „nur“ ein 0:0 auf der Anzeigetafel, doch wer dieses packende Bezirksliga-Duell über 90 Minuten verfolgte, bekam ein echtes Fußballfest geboten – mit Tempo, Leidenschaft, Spannung und Chancen im Minutentakt.

Von Beginn an zeigte die Mannschaft von Coach Flo Sigl eine hochkonzentrierte und taktisch hervorragend eingestellte Leistung. Schwand setzte die Vorgaben des Trainers nahezu perfekt um, ließ Ball und Gegner laufen und erspielte sich speziell im ersten Durchgang zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten. Einzig die Belohnung in Form eines Treffers fehlte. Die Heimelf aus Aufkirchen kam ebenfalls gefährlich vor das Tor, doch zwei Treffer wurden wegen klarer Abseitsstellungen richtigerweise aberkannt. Zudem rettete einmal der Pfosten für den FC Schwand.

Die Zuschauer sahen eine intensive und hochklassige Bezirksliga-Partie, in der beide Teams mit offenem Visier spielten. Besonders Schwand überzeugte dabei spielerisch und kämpferisch auf ganzer Linie. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung rassig und temporeich. Beide Mannschaften wollten den Sieg, doch erneut war es der FC Schwand, der sich die klareren Torchancen erspielte. Mehrfach lag der Führungstreffer in der Luft, doch entweder fehlte das letzte Quäntchen Glück oder der starke Keeper der Gastgeber verhinderte den Einschlag.

In der Schlussphase wurde es dann dramatisch: Aufkirchen hatte die große Chance auf den Lucky Punch, vergab jedoch ebenso wie Schwand auf der Gegenseite. Für zusätzlichen Ärger sorgte eine umstrittene Szene, als der stark aufspielende Oleksii Kon im Strafraum klar zu Fall gebracht wurde – der fällige Elfmeterpfiff blieb jedoch zur Überraschung aller aus.

Trotz des torlosen Remis kann der 1. FC Schwand mit breiter Brust auf diese Leistung blicken. Die Mannschaft präsentierte sich als geschlossene Einheit, zeigte großen Einsatzwillen und machte deutlich, dass sie absolut konkurrenzfähig ist. Nach diesem Spieltag steht nun fest, dass der FC den Gang in die Relegation antreten muss. Glückwünsche gehen an den TSV Greding, der sich mit einem Sieg beim Landesliga-Aufsteiger FC Wendelstein den direkten Klassenerhalt sichern konnte.

Für Schwand bedeutet Platz 12 allerdings einen kleinen Vorteil im Relegationsmodus: In der ersten Runde hat der FC quasi ein Freilos und muss lediglich ein entscheidendes Endspiel bestreiten. Ein Finale um alles – denn der Sieger darf auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga antreten. Mit einer Leistung wie in Aufkirchen darf der 1. FC Schwand diesem Showdown jedoch mit großem Optimismus entgegenblicken.